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Zeitfenster für Wundnaht

6-8h



=> danach KEIN primärer Wundverschluss mehr wegen hohem Infektionsrisiko

Häufige Erreger in Bisswunden

- Streptokokken


- Staphylokokken


- Pasteurella multocida,


- Capnocytophaga canimorsus


- Hämophilus influenzae


- Anaerobier

Grade des Dekubitus

Grad 1 = Persistierende Rötung bei intakter Haut


Grad 2 = Oberflächlicher Hautdefekt (Epidermis und ggf. Dermis defekt)


Grad 3= Verlust aller Hautschichten und Defekt der Subkutis, ggf. bis auf die darunterliegende Faszie reichend



Grad 4 = Verlust aller Hautschichten mit ausgedehnter Gewebsnekrose oder Schädigung von Muskulatur, Knochen etc.

Definition Spalthaut (Tiefe des Transplantats)

Epidermis und oberer Anteil (1/4-3/4) der Dermis


(unter Belassen derHautanhangsgebilde)

Ausdehnungsfaktor mash-Craft

3-6 fache der Entnahmefläche

Hintergrund umgangssprachlicher Blutvergiftung (mit rotem Strich)

Lymphangiitis

Definition Karbungel

Konfluierende Furunkel → Mehrere Zentimeter messende Infektion ggf. mit Abszedierung und Hautnekrose

Definition Furunkel

Moderate Ausbreitung einer Follikulitis mit Ausbildung eines Abszesses (ca. einige mm groß)

Exthyma simplex

Ätiologie:


Superinfektion kleiner Verletzungen meist durch β-hämolysierende Streptokokken



Klinik:


Münzgroßes, scharf begrenztes und oberflächliches Ulkus, das wie ausgestanzt wirkt

Th Gesichtsfurunkel

Gefahr Sinusvenen-Thrombose!



- Keine Manipulationen


- Sprech- und Kauverbot


- bis zur spontanen Entleerung hochdosiert Antibiotika (z.B. Flucloxacillin)

Phlegmone

Komplizierte eitrige Infektion von Haut und tieferen Schichten bis hin zu Muskulatur



chirurgische Versorgung in der Regel notwendig

Def. V-Phlegmone

Entzündung Sehnenscheiden Daumen + Kleinfinger

haupterreger schwerer Weichteilinfektionen

v.a. Streptokokkus pyogenes (häufiger als S. aureus)

Erysipel vs. Phlegmone

Begrenzung:


E => schaft


P => unscharf



Erreger:


E=> Streptokokken


P = > S. aureus



Th:


Erysipel => konservativ


P => operativ

Empyem

Eiteransammlung innerhalb eines schon bestehenden Hohlraums

Ekthyma simplex



Ätiologie: Superinfektion kleiner Verletzungen meist durch β-hämolysierende Streptokokken



Klinik: Münzgroßes, scharf begrenztes und oberflächliches Ulkus, das wie ausgestanzt wirkt

Verbreitung der Erreger beim Erysipel

über Lymphgefäße

Labor Erysipel

deutlich erhöhte Entzündungswerte

Th Erysipel

- Antibiose (Penicillin, alternativ: Cephalosporin / Clindamycin)


- Thromboseprophylaxe (NMH)


- konsequente Ruhigstellung


- Kühlen

Nekrotisierende Fasziitis ("Streptokokkengangrän")

- Komplikation eines Erysipels


- tiefe Entzündung bis in Muskulatur (Nekrose)


- Mischinfektion mit A Streptokokken

Paronychie

(Nagelfalzentzündung): Entzündung am Nagelwall, evtl. mit eitriger Einschmelzung

Panatitium

Lokalisierte, eitrig-einschmelzende Entzündung im Bereich der Finger oder (seltener) Zehen

Wirkungen Tetanolysin

- Hemmung Ranshaw Zellen


- Hämolyse


- kardiotoxisch

Röntgenzeichen Gasbrand

Charakteristische Muskelfiederung

Diagnostik Aktinomykose

Nachweis von Drusen Finden sich in Eiterflüssigkeit, Biopsie


- Mikroskopisch zeigen sich Drusen als Ansammlungen von Aktinomyzeten (Konglomerate),umgeben von zahlreichen Granulozyten


-Radiär ragen verzweigte Aktinomyzeten heraus



Kultur: Nachweis ist möglich, dauert allerdings mehrere Wochen und ist aufwendig

Th Aktinomykose

Aminopenicilline (1. Wahl); alternativ: Tetrazykline oder Cephalosporine



Gegebenenfalls operative Herdsanierung

ASA Klassen

ASA 1: Gesunder Patient


ASA 2: Leichte Allgemeinerkrankung


ASA 3: Schwere Allgemeinerkrankung


ASA 4: Schwere Allgemeinerkrankung, die eine konstante Bedrohung für das Leben des Patienten darstellt


ASA 5: Moribunder Patient, der ohne Operation voraussichtlich nicht überleben wird


ASA 6: Hirntoter Patient, Organspender

Zeitpunkte post OP Infektionen

Nicht-infektiös


Trauma 1.-2. Tag


Drug Fever 1.-8. Tag


Hämatom 2.-4. Tag


Gicht (Kristallarthropathien) 3.-6. Tag


Thromboembolie 4.-10. Tag



Infektiös


Aspirationspneumonie 1.-2. Tag


Anastomoseninsuffizienz 3.-10. Tag


Diverse Infektionen (Pneumonie, Harnwegsinfekt, katheterassoziierte Infektion, Abszess usw.) 3.-8. Tag


Wundinfektion 5.-10. Tag

Metastasierung papilläres vs. follikuläres Schilddrüsen CA

Gleiche Silbenzahl:


"pa-pil-lär"→"lym-pho-gen"



"fol-li-ku-lär"→"hä-ma-to-gen"!

TMN Klassifikation undifferenziertes und anaplastisches SD-Ca

Undifferenzierte/anaplastische Karzinome werden unabhängig von der Ausdehnung als T4 (Stadium IV) klassifiziert

Pentagastrintest bei medullärem SD-Ca

Erhöht die Aussagekraft von Calcitonin als TU-Marker für das medulläre SD-Ca



Pentagastrin stimuliert C-Zellen zur Ausschüttung von Calcitonin.


Starker Anstieg des Serumcalcitonins spricht für das Vorliegen eines medullären Schilddrüsenkarzinoms

SD Hormone bei SD Ca

meist Euthyreose


(TSH, T3 und T4 normal)

Psammomkörperchen

Verkalkungsherd mit lamellärer Schichtung



=> malignitätsverdächtig: papilläres SD-Ca, Ovarial-Ca, Meningeom

Therapie Papilläres Mikrokarzinom (<1 cm, pT1a N0 M0)

Hemithyreoidektomie


KEINE weiteren Maßnahmen



(einziges SD Malignom wo so limitierte Behandlung ausreichend ist)

SD Malignome die auf Radiojod-Th ansprechen

-papilläres


-follikuläres



(=> nur die differenzierten CAs nehmen Jod auf)

5-JÜR von SD-CAs

papillär: 90%



follikulär: 50-70%



medullär: 50%



anaplastisch: mittleres Überleben nur wenige Monate!!

Metastasierung follikuläres SD-CA

hämatogen in Lunge und Knochen

Restvolumina partielle / subtotale / near total SD Resektion

partiell: > 4ml



subtotal: 2-4ml



near-total: < 2ml


parathyreoprive Tetanie (Def und Th)

Hypokalzämie bei Hypopara nach SD-OP



Th:


- Kalzium und VitD Substitution


- ggf. Phosphatbindner


- ggf. Thiazide gegen Hyperkalziurie

Resektionsvariante bei SD OP wegen Hyperthyreose

near-total Resektion (<2ml Restgewebe)

Traktions- vs. Pulsationsdivertikel d. Ösophagus

Traktionsdivertikel:


- "echtes Divertikel" mit Ausstülpung aller Wandschichten


- im mittleren Ösophagusbereich



Pulsationsdivertikel:


- Ausstülpung v. Mukosa + Submukosa durch muskelschwache Stelle


- durch erhöhten luminalen Druck => pressure!


- im Bereich des oberen/unteren Sphinkters

Th Ösophagusdivertikel (Pulsations vs. Traktions)

Pulsations => Exzision / Myotomie



Traktions => idR KEINE Therapie

Prädilektionsstelle Boerhaave-Syndrom

> 90 % distalen Drittel des Ösophagus, links dorsolateral

Mackler-Trias bei Boerhaave-S

Explosionsartiges Erbrechen



Akuter thorakaler Schmerz ("retrosternaler Vernichtungsschmerz")



Haut- oder Mediastinalemphysem

Barium-Brei vs. Gastrographin

Gastrografin: wasserlöslich (kann auch bei Perforation verwendet werden)



Barium-Brei: nicht wasserlöslich => KEINE Verwendung bei Perforationsverdacht

Verteilung Adeno- vs. Plattenepithel CA im Ösophagus

60% Adeno



40% Plattenepithel

Ätiologie Adeno-Ösophagus Ca

im unteren Drittel aus Barrett-Metaplasie bei Reflux

Histo Ösophagus Malignom => Welche Art

verhornendes Plattenepithel CA



Plattenepithelkarzinom-Nester mit kreisförmiger VerhornungLymphozytäre Infiltrate zwischen den Karzinom-Nestern

Stadium bis zu dem Ösophagus CA noch kurativ operabel ist

Stadium IIA



(durch neoadjuante Th noch Downstading von IIB und III auf IIA möglich)

Ausbreitungsverhalten Ösophagus Ca

- frühe Lymphogene Metastasierung



- frühe Infiltration v. Nachbarstrukturen durch fehlende Serosa!

häufigste Zwerchfellhernie

axiale Hiatushernie = Gleithernie

Morgagni-Hernie

Hernia diaphragmatica sternocostalis/parasternalis rechts!

Larrey Hernie

Hernia diaphragmatica sternocostalis/parasternalis LINKS!!



Lh: "der linke Larrey"

Bochdalek-Hernie

lumbocostal (bds. mögl.)

Lokalisation traumatische Zwerchfellhernie

Meistens linksseitig im Centrum tendineum (Locus minoris resistentiae)

Roemheld-Syndrom

Kardiale Symptome wie Tachykardie, Extrasystolen, Angina pectoris durch Verdrängung des Mediastinums und des Herzens durch den Magen, vor allem nach Mahlzeiten



(kann auch ohne Zwerchfelldefekt nur durch geblähten Magen entstehen!)

absolute OP Indikationen Zwerchfellhernie

- Atembeschwerden


- Ileus / Inkarzeration / Perforation


- paraösophageale Hernie (da sehr hohe Inkarzerationsgefahr!)

Therapiemöglichkeiten erworbene Hiatushernie

Meist laparoskopisch:


- Fundoplicatio nach Nissen


- Hiatoplastik


- Fundo- oder Gastropexie

Prävalenz axiale Hiatushernie bei über 50 Jährigen

über 50% bei über 50 jährigen

Symptome Paraösophageale Hernie

- Aufstoßen


- Völlegefühl


- epigastrische Schmerzen


- später Ulkus mit Blutung



CAVE:


idR KEIN Sodbrennen!


(da Kardia nicht verlagert und Sphinkterfunktion damit erhalten)

Leitbefund axiale vs. paraösophageale Hiatushernie

axial => Reflux



paraösophageal => Dysphagie

Th axiale Hiatushernie

konservativ:


- PPI bei Reflux



operativ bei Versagen der konservativen Th:


- Funduplicatio (Fundusmanschette)


+ Hiatoplastik (Einengung d. Bruchlücke mit Netz / Naht)


+ ggf Fundo-/Gastropexie (Annähen d. Fundus an Bacuhwand/Bändern)

Saint-Trias

kombiniertes Auftreten (30-40%) von Cholelithiasis, Divertikulose und Hiatushernien



(zufällig, da alle 3 Erkr. häufig vorkommen) => kein pathophys. Zusammenhang

Sammelorte für freie intraabdominelle Flüssigkeit

Koller-Pouch: Recessus splenorenalis


Morison-Pouch: Recessus hepatorenalis


Douglasraum: Zwischen Rektum und Blase (beim Mann) bzw. Uterus (bei der Frau)

Milzerhaltende operative Th bei Milzruptur

Übernähung


Infrarot-Koagulation


Fibrinklebung


Kollagenvlies-Einlage


Ummantelung der Milz mit einem resorbierbaren Kunststoffnetz


Gefäßligaturen


Partielle Milzresektion



(induziert bei peripheren Rupturen)

Morbus Ménétrier

Riesenfaltengastritis



- prädisponiert für Magen-Karzinom

Def. T1 magenkarzinom

Auf Mukosa (T1a) und Submukosa (T1b) begrenzt


(nicht in Muscularis propria infiltrierend)


= Frühkarzinom. Metastasierung möglich! (Da Basalmembran überschritten)

charakteristisches Spätsymptom d. Magenkarzinoms

Abneigung gegen Fleisch

Virchow-Lymphknoten

links supraklavikulär


- geschwollen bei fortgeschrittenem Magen Ca

Acanthosis nigricans maligna

v.a. bei Adeno-Ca des Magens

Abtropfmetastasen Magen Ca

- Krukenberg Tumor => Ovarien


- Douglas Raum

Auffälligkeit und Subtyp des magen Ca

Adeno-Ca mit Siegelringzellen

GIST

Semimaligner Tumor des Gastrointestinaltrakts mesenchymaler Herkunft (Entstehung aus sog. "Cajal-Zellen" der Magen- oder Darmwand)



kleine TU < 2cm idR benigne => Beobachtung

Th Ösophagus CA - alle T ohne Fernmetastasen

- Gastrektomie (bei diffusem) / Subtotale-Resektion (bei intestinalem Typ)


- beide Omenten


- Lnn


- perigastrisch


- an Gefäßen (gastrica sin., hepatica commun., lienalis, Tr. coeliacus)


- im Lig. hepatoduodenale



- Raux-Y-Anastomose (Passage-Wiederherstellung)



- ab T2/3 => (neo-) adjuvante Chemo


Th Magen Ca mit Fernmetastasen

palliativ



=> KEINE Magenresektion

Th Magen Ca in situ

Tis => Submukosedissektion (endoskopisch)

Chemo Magen Ca

- 5-FU


- Cisplatin



- Trastuzumab bei HER2 pos.

Post-Gastrektomie-Syndrom

Maldigestion nach Magenresektion mit funktionellem Ausfall des Duodenums (alle Verfahren außer Billroth I)

Auftreten Frühdumping

20min nach nahrungsaufnahme



osmotisches Anziehen von Wasser ins Darmlumen durch unberdaute nahrung im Dünndarm / Vagusreizung => Schock

Spät-dumping

1-3h nach Nahrungsaufnahme



- durch fehlende Portionierungsfunktion des Pylorus


- Aufnahme großer Mengen Glukose: starke Ausschüttung von Insulin => Hypoglykaämie und Katecholaminausschüttung => Schock

Blind-Loop-Syndrom

starkes Wachstum von Darmbakterien


- Dekonjugation von Gallensäuren


- Vit B12-Verbrauch



Th. zunächst Antibiose

Efferent-Loop-Syndrom

Abknicken oder Anastomosenenge



- Völlegefühl / Erbrechen

Afferent-Loop-Syndrom

Aufstau von Gallen- und Pankreassaft durch Stenose der Zuführenden Schlinge



- galliges Erbrechen, Völlegefühl



Th: operativ

häufigste Lokalisation Karzinoid

Appendix (50%)

Kardiale Manifestation eines karzinoids (Hedinger-Syndrom)

rechtsbetonte Endokardfibrose


=> Trikuspidalinsuff / Pulmonalstenose



(durch hohe Serotoninwirkung auf Endokard)

WDHA-Syndrom, Verner-Morrison-Syndrom

klassische Symptomtrias des VIPoms



(WDHA = Water Diarrhoe, Hypokaliemia, Achlorhydrie)



- Wässrige Durchfälle (=> Wirkung ähnlich Choleratoxin)


- Hypokaliämie


- Achlorhydrie / Hypochlorhydrie im Magen



Th: Octreotid = Somatostatin-Analogon

Th Karzinoid

- Resektion (bei >2cm auch mit Lnn.)- Octreotid (Somatostatin-Rez.-Analogon- ggf. radioaktives Somatostatinanalogon

Antibiose Peritonitis

Piperacillin + Tazobactam o. Ampicillin + Sulbactam, ggf. Kombi mit Gentamicin



Ciprofloxacin + Metronidazol



Bei schweren Peritonitiden: Carbapeneme: z.B. Imipenem o. Meropene


Hauptlokalisation akuter Mesenterialinfarkt

90 % A. mesenterica superior



(seltener Tr. coeliacs)

Ischämietoleranzzeit des Darms

6h

Stadien d. chron. Mesenterialarterienverschlusses

I => symptomlos


II => Angina abdominalis (postprandial)


III => Ruheschmerz / ischämische Kolitis


IV => akuter Mesenterialinfarkt

medikamentös induzierte Darmischämie

Digitalis und Ergotamin (Migräme/ Clusterkopfschmerz)



=> führen zu Vasospasmen im Splanchnikus-Gebiet

Häufigkeitsgipfel Appendizitis

10.-30. LJ



(kann jedoch in jedem Alter auftreten)

Wichtiges DD-Kriterium Appendizitis vs. Gastroenteritis

Durchfall



Gastroenteritis => Duchfall



Appendizitis => "Wind- und Stuhlverhalt"

Ursachen Pseudoappendizitis

Lymphadenitis mesenterialis durch Infektion mit Yersinia pseudotuberculosis



Pseudoappendicitis diabetica



Bronchiale Infekte bei Kindern

Perityphlitischer Abszess

Abszess in der Umgebung der Appendix als Folge einer gedeckten Perforation

Letalität perforierte Appendizitis mit Peritonitis

1 %

Blumberg zeichen bei Appendizitis

Kontralateraler Loslassschmerz (im rechten Unterbauch) nach Palpation des linken Unterbauches

Rovsing Zeichen bei Appendizitis

Schmerzen bei retrogradem Ausstreichen des Colons

normaler Appendixdurchmesser

bis 6mm



(ab 8mm sicher pathologisch => Appendizitis)

Patho bei Appendizitis

Neutrophilen-Infiltration

Meckel-Divertikel

Überrest des embryonalen Ductus omphaloentericus (Dottergang)



1/3 mit ektoper Magenschleimhaut => Teerstuhl



bei Entzündung => Symptome wie Appendizitis

Schnitt bei Appendektomie

Wechselschnitt

häufister typ kolorektaler Polypen

70 % Adenome

Entartungsrisiko villöses Adenom des Darms

50 %

Sessiles serratiertes Adenom

- ähnliches Aussehen wie hyperplastischer Polyp (sägezahnartiges Epithel)


- aber im Gegensatz dazu hohes Entartungsrisiko!!



- direkter Übergang in Adeno-Ca mögl.

Ätiologie Familiäre adenomatöse Polyposis (FAP)

Mutation in APC-Tumorsuppressorgen



- autosomal dominant vererbt



- Neumutation (in 25%)

Familiäre adenomatöse Polyposis (FAP) Lebenszeitrisiko CRC

Lebenszeitrisiko für kolorektales-Ca = 100%

Th Fam. adenomatöse Polyposis

Vorsorgeuntersuchungen ab dem 10. Lebensjahr


- Rektosigmoidoskopie 1x / Jahr



-bei Adenomnachweis: komplette Koloskopie 1x / Jahr


- Prophylaktische Proktokolektomie

Peutz-Jeghers-Syndrom = Harmatomatöses Polyposis Syndrom

- < 20 Polypen v.a. im Dünndarm + periorale Hyperpigmentierung


(harmatomatöse polyposis)



- Lebenszeitrisiko für CRC = 40%



-Ursache: 50% autosomal-dominant / 50% Spontanmutation



- Erhöhtes Risiko auch für: Ovarial, Mamma- und Pankreaskarzinom

Familiäre juvenile Polyposis - Lebenszeitrisiko für CRC

20- 70 %

Cowden-Syndrom

-Autosomal-dominant vererbt


- Papeln und Hyperkeratosen (Haut / Schleimhäute)


-Multiple GI-Polypen und Adenome => ERHÖHTES CRC RISIKO!


- Veränderungen im Bereich der Schild- und Brustdrüse


Methoden zur Polypenentfernung des Darm mit jeweiliger Indikation

Koloskopische Entfernung:


≤5 mm: Biopsiezange


>5 mm: Elektrische Schlinge



Großflächige Adenome (v.a. villöse) => Schlingenabtragung nicht sicher mögl.


Transanale endoskopische Mikrochirurgie (TEM)


Bei großen Polypen oder Malignitätsverdacht: OP

Bild aus Kolon Biopsie / Schlingenabtragung

Tubuläres Adenom

Lokalisationsverteilung Kolorektales Ca

50 % Rektum



30% Sigma



20 % Restliches kolon

hämatogene Metastasierung CRC nach Lokalisation

bis zum Mittleren Rektumdrittel => Leber


distal ab dem mittleren Rektumdrittel => Lunge



außerdem: Skelett / Gehirn!

Guajak-Test

= Haemoccult-Test

Verfälschungsmöglichkeiten Haemoccult-Test

Falsch-positiv:


- Myoglobin: Verzehr von rohem Fleisch


- Hämoglobin aus anderer Lokalisation: Zahnfleisch-, Nasen- oder Hämorrhoiden



Falsch-negativ:


- Antioxidantien: Bspw. Ascorbinsäure (Vitamin C)

interventionelle Diagnostik Rektum-CA

Colo


+ Zusätzlich starre Rektoskopie


(Weil durch flexibles Koloskop keine genaue Angabe zum Abstand zum Schließmuskel mögl ist!)

Erreger Cholezystitis

E. coli, Klebsiella, Enterobacter

häufigsten Gallensteintypen

- Cholesterinsteine (80%)



- Pigmentsteine (10%) => = Bilirubinsteine



- Kalziumkarbonalsteine (10%) => bakteriell bedingt

Charcot Trias II (Cholangitis)

Rechtsseitiger OberbauchschmerzIkterus(Hohes) Fieber

häufigste Komplikationen ERCP

Komlikationsrate insgesamt: diagnostisch: 2% / therapeutisch: 10%



5% Post-ERCP-Pankreatitis


3% Cholangitis (Cholezystitis)


3% Blutung


1% Perforation

Labor bei Cholangitis

Entzündungsparameter


Transaminasen


Cholestaseparameter

Kontraindikationen Laparoskopische Cholezystektomie

Absolute Kontraindikation: Gallenblasenkarzinom



Relative Kontraindikationen:


Blutgerinnungsstörung


Mirizzi-Syndrom


intraperitoneale Verwachsungen nach Voroperationen

Komplikationen bei chron. Cholezystitis

- Porzellangallenblase (Fibrose / Verkalkung)


- Schrumpfgallenblase (bis nicht mehr anchweisbar)



=> beide: Erhöhtes Risiko für Gallenblasen-Ca!

histolog. Typ Gallengangs Ca

meist Adeno-Ca

Klatskintumor

Gallengangs-Ca in der Hepaticusgael = Perihiläres-Ca

Rolle des AFP bei HCC

nicht nur Verlaufsparameter sondern beim HCC auch zur Früherkennung!!

Therapie Pankreaszyste

Th bei großer oder symptomatischer Zyste



- Perkutane Drainage


- operative Drainage in Magen, Duodenum oder Jejunum

Indikation Partielle Duodenopankreatektomie ("Whipple-OP") bei Pankreas Ca

Infiltration des Bulbos duodeni

Lebersegmente nach Couinaud

Linker Leberlappen: Segmente I, II, III, IV


(Sonderstellung: Segment I = Lobus caudatus, Versorgung aus beiden Leberhälften)



Rechter Leberlappen: Segmente V, VI, VII, VIII

Anal- vs. Rektumprolaps

Analprolaps: Vorfall der Schleimhaut des Analkanals


=> radiäre Schleimhautfalten



Rektumprolaps: Vorfall aller Wandschichten des Rektums


=> zirkuläre Schleimhautfalten

operative Verfahren zur Hämoridektomie

Submuköse Hämorrhoidektomie: Milligan-Morgan



Stapler-Hämorrhoidopexie: Longo



Indikation: Grad III / IV

Zeitfenster Stichinzision perianale Thrombose

4 Tage

Ätiologie Analfissur

Chronischer Spasmus/erhöhter Tonus des M. sphincter ani int.


Chronische Obstipation


Sexuelle Praktiken


M. Crohn


Infekte

Ätiologie Analabszess / -fistel

90% Abflussbehinderung oder Infektion der Proktodealdrüsen



selten: Entzündliche Erkrankung des Kolons

Th Analfisteln

Entfernung der entzündeten Proktodealdrüse und Gummizügel-Drainage


(offene Wundheilung)



Bei subkutanen/submukösen Fisteln: Primärer Wundverschluss + Einlage Gentamicin-Schwamm

Th Analabszess

Inzision mit Entdeckelung = Exzision!!


(sekundäre Wundheilung)



=> 4/5 des Sphinkterapparates können gespalten werden, ohne dass es zu einem Verlust der Kontinenz führt


(Puborektalschlinge für Kontinenz am wichtigsten)



CAVE: Bei M. Crohn KEINE Entdeckelung= Exzision!!

Ätiologie Anal-Ca

HPV 16, 18



RF: Rauchen, Immunschwäche

Th der Wahl bei Analkarzinom vs. Analrand-Ca

Analkarzinom:


Mittel der Wahl: Radiochemotherapie


(Operation bei Rezidiv)



Analrand-Ca:


Hier wird primär operiert wenn mögl.


(ggf. (neo-)adjuvante Chemo)

Analkarzinom (Häufigkeit, Prognose, entartete Zellen)

seltener Tumor



Gute Prognose



meist Plattenepithel-Ca

Spieghel-Hernie

selten



Bauchwandhernie an der Linea semilunaris (lateraler Unterbauch)

Hernia obturatoria

Hernie durch For. obturatum


- Irritation d. N. obturatorius => Schmerzen/Parästhesien OS-Innenseite


- v.a. Frauen jenseits d. 60. LJ

Formen der Nabelhernie

angeboren


=> Persistenz phys. Nabelbruch, hohe Rückbildungsrate (abwarten)



erworben

Geschlechterverteilung Leistenhernie

v.a Männer



(M:F = 8:1)

direkte vs. indirekte Leistenhernie

Ätiologie:


direkt => immer erworben


indirekt => erworben oder angeboren



Bruch:


direkt: direkt durch Fascia transversalis


indirekt: durch inneren und äußeren Leistenring

OP Techniken Leistenhernie

Shouldice => Nahtverfahren (ohne Netz)



Netzeinlage: Lichtenstein (=offen), TAPP, TEP

OP Zeitpunkt bei Kindern mit Leistenhernie:

symptomatisch => sofort



asymptomat. Frühgeborene => noch vor der Entlassung nach Hause!



asymptomat Reifgeborene: im 1. Mo nach Diagnosestellung

Prädisponierte Patientengruppe Schenkelhernie

- Frauen im fortgeschrittenen Lebensalter


- Adipositas



(insgesamt seltene Hernie)


Schenkelhernie



Bruchpforte in der Lacuna vasorum


- Durchtritt unterhalb des Leistenbandes und oberhalb des Schambeinkammes


- medial der Femoralgefäße



(Ggf. Durchtritt durch den Hiatus saphenus in subkutanes Gewebe des Oberschenkels)

Prädiliktionsstellen innerer Hernien

Übergang von Organen zw. intra- und retroperitoneal



(wo Lage der Bauchorgane von intra- zu retroperitoneal wechselt, bilden sich Bauchfellduplikaturen und -taschen)

Diagnosesicherung bei inneren Hernien

meinst durch Laparoskopie

Letalität Inkarzerierte innere Hernie

80% !!

Capecitabin

Prodrug von 5-Fu zur oralen Anwendung

Mehrfach- vs. Trümmerbruch

Mehrfachfraktur bei 3-6


FragmentenTrümmerfraktur bei > 6 Fragmenten

Dislocatio ad peripheriam


Dislocatio ad axim


Dislocatio ad latus


Dislocatio ad longitudinem


- Cum contractione


- Cum distractione

Dislocatio ad peripheriam = Verdrehung um die LängsachseDislocatio ad axim = AchsabknickungDislocatio ad latus = Seitverschiebung der KnochenfragmenteDislocatio ad longitudinem = Verschiebung in Längsrichtung - Cum contractione = mit Verkürzung - Cum distractione = mit Verlängerung

Komplexität nach AO- Fraktureinteilung

A = Einfach


B = Keilförmige Fraktur oder partielle Gelenkbeteiligung


C = Komplexe Fraktur oder vollständige Gelenkbeteiligung

Komplettierung bei grünholzfraktur

Brechen der gesamten Kortikalis bei Grünholzfraktur (=teilweise Einriss der Kortikalis) mit Achsabweichung



=> danach Frakturversorgung

Einzige Fehlstellung die sich mit Alter bei Kindern nicht verwächst

Rotationsfehlstellung

Zeitpunkt der Nachweisbarkeit von Stressfraktur im Rö

meist erst nach 6 Wochen nachweisbar



(MRT früher)

Volkmann-Kontraktur

Beugefehlstellung im Handgelenk mit Klauenhand infolge einer Atrophieder Hand- und Fingerbeugemuskulatur durch zu engen Gips, Gefäß-Nervenläsion im Rahmen derFraktur oder des Repositionsmanövers.

Desault-Verband

IndikationSkapulafraktur in der akuten Schmerzphase


Läsionen des Schultergelenks oder des Humerus



Durchführung: Fixierung der betroffenen Schulter bei am Rumpf anliegendem Arm über elastische Binden, die in Touren um Thorax, Oberarm, Schulter- und Ellenbogengelenk gewickelt werdenPrinzip: Ruhigstellung des Schultergelenks

Dachziegelverband

Indikation: Zehenfrakturen

Indikation Zuggurtungsosteosynthese

Indikation: Knochenfragmente, die aufgrund des Zuges über Muskelsehnen auseinander gezogen werden (z.B. Patella-Querfraktur, Olekranon-Querfraktur)

Fixateur intern

Stabilisierung der Wirbelsäule = Segmentversteifung

Definition Übungsstabil = Belastungsstabil

Möglichkeit der aktiven und passiven Bewegung ohne zusätzliche Belastung

Thromboseprophylaxe


Hüftgelenkendoprothetik und hüftgelenknahe Operationen nach Frakturen

Beginn: perioperativ!



Dauer: 28 - 35 Tage post OP

Thromboseprophylaxe


Kniegelenkendoprothetik und kniegelenknahe Operationen nach Frakturen

Beginn: perioperativ!



Dauer: 11 - 14 Tage

Allg. Dauer der Thromboseprophylaxe bei Fraktur der UE

bis zur Vollbelastung

Def. Pseudoarthrose anch Fraktur

Ausbleiben der Ausheilung einer Fraktur nach Ablauf von 6 Monaten

Def. Früh- / Spätinfektion nach Osteosynthese

Frühinfekt ≤3 Monate nach Operation


=> evtl. intral OP- Komplikation



Spätinfekt >3 Monate nach Operation


=> Besiedelung nach hämatogener Erregerstreuung

Höchste Sensitivität zur Diagnostik von Prothesenlockerung

Szinti => Mehranreicherung um Prothese



(Teils aber falsch-positive Ergebnisse (v.a. früh nach Implantation))

Salter-Osteotomie

Resektionsarthroplastik

kranke Gelenk teilweise oder ganz entfernt. Es resultiert eine Schmerzreduktion, aber auch eine Funktionseinschränkung

Klassifikation Epiphysenfraktur nach Aitken und Salter-harris

Aitken 0 = Epiphysiolyse ohne Begleitfraktur


Aitken I = (Partielle) Epiphysiolyse mit begleitender Aussprengung eines metaphysären Fragments


Aitken II = Epiphysenfugenfraktur (partielle Epiphysiolyse mit Begleitfraktur)


Aitken III = Fraktur durch Epi- und Metaphyse (mit epi-metaphysärem Fragment)


Aitken IV = Axiale Stauchung der Epiphysenfuge → Crush-Verletzung (schlechte Prognose)

Th. Epiphysenfrakturen nach Aitken Klasse

Aitken 0 / I => Gips


Aitken II / III => Osteosynthese


Aitken IV => Gips

Zeitfenster bis Irreversieble Schäden bei Kompartment

4 h

Lokalisation Klavikulafraktur bei direktem vs. indirektem Trauma

Indirektes Trauma → Fraktur des mittleren Klavikuladrittels, ca. 80% der Fälle



Direktes Trauma → Fraktur des lateralen Klavikuladrittels, ca. 15% der Fälle

Dauer konservative Th Klavikulafraktur

nur 3-4 Wochen!!

Konservative Th Klavikulafraktur

=> undislozierte Frakturen im medialen und mittleren Drittel


- Rucksackverband, Gilchrist


- ggf. bei lateraler Fraktur Desault (meist operiert)

positives Klaviertastenphänomen bei ACG Verletzung


=> Bei welchen Klassen anch Tossy / Rockwood

Tossy III = Rockwood III



Rockwood V

Therapie ACG VErletzung

Tossy I-III:


Desault- bzw. Gilchrist-Verband oder Tapeverband für ca. 1 Woche



Tossy III bei Pat <35J / besonderer Belastung und Rockwood IV - VI:


OP

Nervenverletzungen bei Humerusfraktur

Humeruskopf => N. axillaris



Humerusschaft (v.a. mittleres Drittel) => N. radialis

konservative Th Humerusfraktur

I: nicht dislozierte subkapitale Humerusfraktur



Desault-Verband oder Gilchrist-Verband für ca. 1 Woche mit anschließender RöntgenkontrolleBei fehlenden Dislokationszeichen erfolgt die frühfunktionelle Behandlung in Form von Pendelbewegungen

Def. Bajonett-Stellung / Fourchette-Stellung bei Colles Fraktur des Radius

Bajonett-Stellung ← Radiale AbknickungFourchette-Stellung ← Dorsale Abknickung

Galeazzi-Fraktur

Fraktur d. Radiusschaftes


+ Luxation der Ulna im dist. Radioulnargelenk


+ Riss der Membrana interossea

Böhler Winkel

physiologisch 30°

Monteggia-Fraktur

= Fraktur der proximalen Ulna mit Radiuskopfluxation

De-Quervain-Fraktur

= perilunäre Luxationsfraktur



Dorsale Luxation des Handgelenks um das stehen bleibende, unbewegte Os lunatum mit Fraktur des Os scaphoideum

Symptome De-Quervain Fraktur

Kein Druckschmerz in der Tabatière


Ggf. Parästhesien in der vom N. medianus sensibel innervierten Region

Osteosynthese Skaphoidfraktur

Herbert-Schaube



I: bei Herbert B (=instabil) oder Herbert A2 und Pat. Wunsch

Frakturen des Os metacarpale I

Winterstein-Fraktur = Basisnahe, extraartikuläre Schrägfraktur



Bennett-Luxationsfraktur (Bennett-Fraktur)= Basisnahe intraartikuläre Schrägfraktur mit Subluxation im Daumensattelgelenk



Rolando-Fraktur = Basisnahe intraartikuläre T- oder Y- Fraktur meist auch mit Dislokation im Daumensattelgelenk

Häufigste Lokalisation Wirbelkörperfraktur

Thorakolumbaler Übergang: ca. 45%

3-Säulen Konzept der WS Frakturen nach Denis

vordere Säure: WK ohne Hinterkante = stabil => konservativ


mittlere Säure: WK Hiterkante /Wirbelbogenwurzel = instabil => OP


hintere Säure: Rest = instabil =>OP

Magerl Klassifikation der Wirbelsäulenfrakturen

Magerl A = Kompressionsfraktur => vordere Säule


Magerl B = Flexions-Distraktionsverletzung


Magerl C = Rotationsverletzung



Magerl A => nur vordere Säule kaputt = stabil


Magerl B + C => hintere Säule betroffen => instabil

Hangman's fracture

Bilaterale Axisbogenfraktur

Hinweis Schluckbescherden nach HWS Trauma

retropharyngeales Hämatom

Indikation Kyphoplastie bei WK Fraktur

Stabile Wirbelkörperfraktur mit behandlungsresistenten Schmerzen unter analgetischer Therapie

AO- Klassifikation der Beckenfrakturen

Th Beckenringfrakturen

Typ A => konservativ ( Bettruhe, Frühmobilisierung)



Typ B/C => OP

Subtypen medialer Oberschenkelhalsfraktur

Adduktionsfrakturen (in 80-90% der Fälle) => instabil


Abduktionsfrakturen => idR eingestaucht = stabil

Pauwels-Kl. der medialen OS-Halsfraktur

Winkel zwischen Frakturlinie und Horizontalen



Pauweils I = < 30°


Pauwels II = 30-50°


Pauwels III = > 50°



Pauwels I => stabil (konservativ)


Pauwels II / III => instabil (OP)

Garden Einteilung der OS-Halsfraktur

Garden I: Inkomplette, eingestauchte Fraktur mit Valgusstellung, ohne Dislokation


Garden II: Vollständige Fraktur ohne Dislokation


Garden III: Vollständige Fraktur mit teilweiser Dislokation


Garden IV: Vollständige Fraktur mit kompletter Dislokation


Symptome ad- vs- abduktionsfraktur OS-Hals

Adduktionsfrakturen


- Fehlstellung in Außenrotation


- Beinverkürzung je nach Grad der Dislokation


- Schmerz (bei Stauchung) und Bewegungseinschränkung



Abduktionsfrakturen


- Einstauchung


- Geringe klinische Symptomatik, oft keine Beinfehlstellung

Blutversorgung des Femorkopfes

- A. ligamenti capitis femoris


- Äste der A. profunda femoris


- A. circumflexa femoris medialis


- A. circumflexa femoris lateralis

Tinetti Test

Evaluation des Sturzrisikos: Beurteilt die Mobilität mithilfe eines Gleichgewichts- und Gehtests

Einteilung der Hüftkopffrakturen

nach Pipkin



Pipkin I = unterhalb der Fovea capitis



Pipkin II = oberhalb Fovea capitis (in Belastungszone)



Pipkin III = I / II + mediale Schenkelhalsfraktur



Pipkin IV = I / II + Acetabulumfraktur

Myositis ossificans

posttraumatische Verhärtung des Muskelgewebes durch die Einlagerung von Kalksalzen


(z.B. bei Femurfraktur)

Besondere Th. Option bei Femurfraktur des Kindes

Evtl. konservative Therapie mittels Overhead-Extension

Th. isolierte Fibulafraktur

funktionelle Behandlung


- alleiniges ruhig-halten ohne Gips/Verband


- Zinkleimverband



(ggf. auch Gips)

Zeichen für osteochondrake Fraktur des Kniegelenks

bei Punktion blutiger Erguss mit Fettaugen

Maisonneuve-Fraktur

- Hohe/subkapitale Weber-C-Fraktur (bzw. knöcherner Ausriss Lig. collat. fibulare)


- Zerreißung der Membrana interossea


- Ruptur der Syndesmose


- Innenknöchelfraktur oder Riss des Lig. deltoideum

häufige Begleitverletzung aller Sprunggelenksfraktoren (Weber-Frakturen)

- Innenknöckelfraktur / Riss d. Lig. deltoideum


- Volkmann-Dreieck = Abbruch der hinteren Tibiakante

Pilon-Tibiale Fraktur

Fraktur der distalen Tibia-Gelenkfläche


- Häufig mit Fibulafrakturen


- erheblicher Weichteilschaden


- posttraumatische Arthrose ist häufig


- Gefahr eines Kompartment

Trimalleoläre OSG-Fraktur

Innenknöchel


Außenknöchel


Abscherfraktur der hinteren Tibia-Kante (Volkmann-Dreieck)

Sprunggelenkluxationsfraktur

Bimalleoläre Fraktur mit völliger Instabilität aufgrund der Sprengung der Sprunggelenksgabel

Verbleib der Stellschraube bei Th der Syndesmosensprengung des OSG

Entfernung der Stellschraube nach 6 Wo

Th OSG Frakturen nach Weber

Weber A und nicht dislozierte Frakturen => konservativ



Weber B und C => OP